Touren


Zu den Segnungen moderner Technik gehört ja für mich auf jeden Fall, dass man mit einem GPS-Empfänger (ich habe zwei, einen Forerunner 305 und einen eTrax Vista hcx) auch fernab von daheim auf unbekannten Strecken sporteln kann, ohne Angst haben zu müssen, nicht wieder heimzufinden.

Ist ja auch einfach: Strecke im Internet suchen oder planen, auf das GPS-Gerät laden und nachlaufen oder -radeln.

Da wir dieses Jahr doch das eine oder andere Mal im Urlaub waren und ich da auch sporteln wollte, habe ich mal meine Strecken (also zum Teil, weitere werden bestimmt folgen), bei gpsies.com eingestellt. Have fun :-)

PS. Beim Laufen habe ich immer nur den 305er dabei, beim Radeln ist dann schon grenzwertig albern: Den eTrax nehme ich mit wg. der Kartenansicht, den 305er habe mit, weil sich die Tracks direkt in Sporttracks runterladen lassen, was aus dem eTrax nicht geht. Wieso eigentlich nicht? Ach ja, die Pulsfrequenz, die hat der der eTrax auch nicht. Vielleicht doch noch einen Edge kaufen…?

Mit also zwei GPS-Empfängern am Lenker plus dem Tacho (Shimano Flightdeck) und im Winter der Halterung für die Lampe (der Tactikka XP Adapt von Petzl) komme ich mir dann schon vor wie Capt. Kirk auf der Brücke der Enterprise…

…und wenn man Glück hat, muss man gar nicht so lange warten. Weil ich letztens einen Gutschein für ein Zürcher Outdoor-Geschäfterl bekommen habe, konnte ich mir (ok, ich musste noch ein paar Franken drauflegen) einen Garmin Forerunner 305 zulegen. Nettes Spielzeug! Am Wochenende und heute habe ich ihn dann direkt mal ausprobiert. Und ausserdem habe ich von einem ehemaligen Arbeitskollegen noch ein wirklcih cooles Tool empfohlen bekommen, mit dem man die Daten vom Garmin auslesen und darstellen kann. Ausserdem kann das Programm noch alle anderen Funktionen, die man von einer vernünftigen Trainingstagebuch erwarten kann:

  • tägliche Eingabemöglichkeit für Gewicht, Ruhepuls, Schlafverhalten, etc.
  • Erfassung von Schuhen und anderen Ausrüstungsgegenständen und deren Zuordnung zu einzelnen sportlichen Aktivitäten
  • Auswertung der gps-Tracks inkl. Pace, Puls usw.
  • Darstellung der Tracks im Programm mit Satellitenbildern von Google-Earth
  • Export der Tracks an Google-Earth, Speichern als kml- oder gpx-Dateien möglich

SportTrackDas ganze heist Sporttracks und findet sich unter: http://www.zonefivesoftware.com/SportTracks/index.html

Am 1. August ist ja durchaus etwas besonderes, zumindest wenn man Eidgenosse ist oder unter ihnen lebt (ich habe nicht “leidet” geschrieben…). Und zwar ist heute der Nationalfeiertag: (Freuden-) Trunkene Schweizer aller Alterklassen, die böllern und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Das beste für einen in der Schweiz arbeitenden Ausländer ist halt, dass es ein freier Tag ist. Und da ein solcher mitten in der Woche nicht zum heimfahren taugt, habe ich mich heute aufs Velo gesetzt und bin mal ein wenig durch die Lande gejuckelt. Erst ging es jedoch mit dem Zug nach Andermatt und ab da dann tatsächlich pedalierend den Furkapass hinauf, auf der anderen Seite wieder runter nach Ulrichen und von dort über den Nufenen nach Airolo am Fusse des Gotthard-Passes (Knie taten weh). Den habe ich mir dann geschenkt und bin von dort aus mit der Bahn wieder zurück nach Zürich.

Auf dem Furka Blick vom Furka

Der Furka fährt sich nett und ist ok, der Nufenen nicht. Wie bei quäldich.de beschrieben, hatte ich fast auf dem ganzen Weg nach oben Gegenwind und seine Rampen mit zum Teil 14% sind nicht so ohne… Die Abfahrt dann war zwar ganz ok, aber auf der Ostseite hat man die Strasse aus Beton(?)-Platten zusammengebaut. Total ätzend. Alle 5 Meter eine Kante… Nicht mein Lieblingspass, nein wirklich nicht:

Ätzpass Nufenen

Anyway: 79,8km, 2.150 Hm: Route und Höhenprofil v. Furka & Nufenen

Merke, dass ich die letzten vier Wochen nicht viel gemacht habe, ich muss mir mal ein neues Ziel suchen ;-)