Dezember 2008


Zu den Segnungen moderner Technik gehört ja für mich auf jeden Fall, dass man mit einem GPS-Empfänger (ich habe zwei, einen Forerunner 305 und einen eTrax Vista hcx) auch fernab von daheim auf unbekannten Strecken sporteln kann, ohne Angst haben zu müssen, nicht wieder heimzufinden.

Ist ja auch einfach: Strecke im Internet suchen oder planen, auf das GPS-Gerät laden und nachlaufen oder -radeln.

Da wir dieses Jahr doch das eine oder andere Mal im Urlaub waren und ich da auch sporteln wollte, habe ich mal meine Strecken (also zum Teil, weitere werden bestimmt folgen), bei gpsies.com eingestellt. Have fun :-)

PS. Beim Laufen habe ich immer nur den 305er dabei, beim Radeln ist dann schon grenzwertig albern: Den eTrax nehme ich mit wg. der Kartenansicht, den 305er habe mit, weil sich die Tracks direkt in Sporttracks runterladen lassen, was aus dem eTrax nicht geht. Wieso eigentlich nicht? Ach ja, die Pulsfrequenz, die hat der der eTrax auch nicht. Vielleicht doch noch einen Edge kaufen…?

Mit also zwei GPS-Empfängern am Lenker plus dem Tacho (Shimano Flightdeck) und im Winter der Halterung für die Lampe (der Tactikka XP Adapt von Petzl) komme ich mir dann schon vor wie Capt. Kirk auf der Brücke der Enterprise…

Schneehöhe ca. 30cm, Temperaturen um 0°, in Böen starker Wind…

Ich bin ja sonst wettertechnisch eher ein Weichei. Regen, Wind und fieskaltes Wetter oder so finde ich ja beim Sporteln eher ätzend. Heute hat es mich aber doch nicht davon abgehalten, auf den Feldberg zu radeln. Von Hohemark bis oben habe ich unglaublich lange 62 Minuten gebraucht. Bei dem Wetter, den dicken Klamotten und dem “zuviel” Hüftgold aber auch nicht verwunderlich :-) Spass gemacht hat es trotzdem, vor allem weil ich der Versuchung widerstanden habe, in Sandplacken schon umzudrehen.

Der erste Nightride seit fast zwei Jahren. “Damals” noch mit dem Rennrad durch die Ödnis des Aargaus, diesmal auf dem MTB an der Nidda lang Richtung Höchst. War schön, aber viel kälter sollte es nicht unbedingt sein zum biken.

Das war heute der Auftakt fürs Transalp-Training. Jawollja :-)

  • Etappe 1:  Sonthofen – Imst, Oberjoch, Namlos, Hahntennjoch: 120,9 km – 2.576 Höhenmeter
  • Etappe 2:  Imst-Ischgl, Arlberg, Bielerhöhe: 148,7 km – 2.787 Höhenmeter
  • Etappe 3:  Ischgl-Sölden, Tobadill, Pillerhöhe: 120,2 km - 2.460 Höhenmeter
  • Etappe 4:  Sölden-Naturns, Timmelsjoch: 91,3 km – 1.823 Höhenmeter
  • Etappe 5:  Naturns-Livigno, Stilfserjoch, Passo Foscagno, Passo d’Eira: 118,1 km – 3.555 Höhenmeter
  • Etappe 6:  Livigno-Kaltern, Passo d’Eira, Passo Foscagno, Passo Gavia, Passo Tonale, Mendelpass: 176,6 km – 3.716 Höhenmeter
  • Etappe 7:  Kaltern-Arco, Fai della Paganella, Andalo: 101,7 km – 1.513 Höhenmeter
  • Gesamt: 877,5 km – 18.430 Höhenmeter

Tag 5 und 6 hintereinander sind schon eine kleine Sauerei :-)

Hach, tatsächlich noch einen Teampartner gefunden, heute mittag die Anmeldedaten in die Tasten gekloppt wie dumm und dann, gefühlte Ewigkeiten später, das folgende bekommen:

Hm, das heisst dann wohl, dass ich a) die Reifen am Rennradel wieder mal aufpumpen und b) dann auch mal wieder richtig trainieren muss :-)