April 2009


Nicht, daß ich ihn besonders mögen würde, den Feldberg. Wobei er eigentlich gar nicht so schlimm ist. Von Oberursel aus durchschnittlich steil, nett zu fahren und oben kann man sogar ein Wasser oder einen Snack kaufen. Was richtig stört, sind die Motorradfahrer. Leider gibt es da einige, die die öffentlichen Straßen rund ums Feldbgerplateau mit einer Rennstrecke verwechseln und auch so fahren. Kein Wunder, daß das Rote Kreuz im Sommer dort auch pro Woche einen Kradisten vom Asphalt kratzt oder aus der Stoßstange popelt. Würde ja sonst auch schlecht riechen dort oben… Also, obschon er ganz ok zu fahren ist, ist mir immer ein wenig unwohl, wenn ich da rauf oder runter fahre. man weiß halt nie, ob nicht hinter der nächsten Kurve irgendein Gestörter im Super-Moto-Modus unterwegs ist…

Wie auch immer, seit letztem Jahr war ich noch nicht so oft oben:

  • 21.12.: 01:02:28 (0°C, nass und neblig, in Winterklamotten)
  • 05.04.: 57:29 (15°C, trocken, oben ziemlich kühl, da lag noch Schnee, sau-anstrengend)

Und heute?

  • 24.04.: 47:00 (20°C, trocken, windig) – im Vergleich zu den schnellen Jungs ist das imer noch nix, aber hallo? Rund 10 1/2 Min. schneller als vor drei Wochen. Ich find ‘s cool ;-)

Musste ich doch mal gleich nachsehen, was ich 2007 so gebraucht habe: Das schnellste war im Juli 2007 nach der Transalp in 43:56, vor der Transalp war das schnellste so ~48 Min.

Bei uns in der Firma gibt es auch eine Radsportgruppe, die während der Sommerzeit jeden Dienstag abend eine gemeinsame Ausfahrt macht. Heute war ich zum ersten Mal dabei.

Und wohl auch zum letzten Mal.

Warum? Weil die Herren zum einen deutlich schneller fahren als ich (war ja auch noch nie wirklich schnell) und weil, als ich nach ca. 15km nicht mehr mitgekommen bin und hinten rausfiel, kein Aas mal eben kurz gefragt hätte, ob alles ok sei, ob man langsamer machen soll oder ob ich wenigstens alleine wieder heim finden würde. Und der Kollege, neben dem ich auf den ersten 15km gefahren bin, hat auf jeden Fall mitbekommen, dass sie mich verloren haben. Ziemlich assig, wie ich finde… :-(

Das ich dann hinterher leicht angesäuert war und mit Wut im Bauch die Runde insgesamt für meine Verhältnisse ziemlich flott zu Ende gebracht habe (~50km mit 30er Schnitt), tröstet  zwar etwas, aber insgesamt muss ich das nicht haben.

…daß ich den Service von Garmin echt gut finde? Nachdem vor zwei Jahren mein eTrex Vista Hc nicht mehr per USB mit dem Rechner kommunizieren wollte (Strom zog er noch)  und das durchaus auch daran gelegen haben könnte, daß sich das Teil bei Tempo 60+ (bergab, mit dem Rennrad) von der originalen Garmin-Radlenker-Halterung verabschiedete, hat mir Garmin den kaputten kostenlos ein neues Gerät (sogar ein HCx mit verbessertem Empfangschip, weil es den anderen nicht mehr gab) ausgetauscht.

Vor rund drei Wochen war ich mit dem Scheuch im Regen joggen, wobei der Regen nicht mal sonderlich kräftig war. Eh klar, sonst wär der Scheuch ja auch erst gar nicht vor die Tür ;-) Naja, wie auch immer, für meinen Forerunner war er zu kräftig, denn danach war Feuchtigkeit im Display. Und was macht Garmin Deutschland? Tauscht den 1,5 Jahre alten, in der Schweiz gekauften Forerunner kostenlos gegen ein Neugerät aus. Cool, oder?

Dafür ein dickes “Danke”!

Wir waren über Ostern bei der “buckligen Sippschaft” ;-) am Starnberger See, wo ich das Superwetter unbedingt ausnutzen musste. Am Samstag bin ich also erstmal von Iffeldorf über Bad Tölz Richtung Sylvensteinspeicher, der auch noch ziemlich zugefroren war. Kurz nach Tölz habe ich mir in irgendeinem Kaff Arzbach (und ganz ehrlich, kennt einer die Scheibenweltromane? “Blödes Kaff” muss so ähnlich sein…) noch ein Wasser gekauft und dabei 4 oberbayrische Bilderbuch-Hillbillies beim Bier getroffen – passt ja auch gut, so morgens um halb 12, gell?

Steinbock Am Steinbock Sylvensteinspeicher

Tirol

Danach ging es weiter nach Vorderriß, wo ich links ins Rißtal Richtung Eng abgebogen bin.  Nach ein paar km kam ich dann über die Grenze ins benachbarte Österreich bzw. genauer nach Tirol und dann wären es vielleicht nochmal 12 bis 15km bis zum Talende gewesen. So weit bin ich aber gar nicht gekommen…

Schnee überall

Da war dann bei ca. 1000 Hm Ende. Ehrlich, ich habe versucht, nach dem Photo noch ein bisserl weiterzufahren, aber nach zusätzlichen 300, 400 Metern war dann wirklich Schluss. Weiter wäre es nur auf Skiern gegangen. Die hatte ich nicht dabei, andere schon. Ist schon skurril, wenn man selbst in kurzer Klamottage radelt und andere 5 Meter daneben auf der gespurten Loipe langlaufen…

Also retour, in der Gaberlalm Brotzeit gemacht (Speckbrot und ein alkoholfreies Bier – dabei fast am Kren erstickt, so scharf war der) und dann über Wallgau, den Walchensee und Kochel zurück nach Hause. Am Ende standen fast 160 km auf der Uhr – was ich ganz ordentlich finde. Die Tour war superschön, gefunden habe ich sie bei gpsies.com: http://gpsies.com/map.do?fileId=xhmlwbimmfbltzaq.

Abendstimmung am Starnberger SeeSonntag habe ich mir dann eine etwas kürzere Tour zusammengestellt: Von Iffeldorf über Eurasburg nach Wolfratshausen und Riedhof nach Schäftlarn und von da über Dorfen (in dem Kaff hat es echt einen saufiesen Anstieg Richtung Höhenrein), Münsing und St. Heinrich wieder nach Iffeldorf. Waren dann auch nochmal gut 70km.

Und heute morgen war ich dann, eingedenk meines etwas empfindsames Hinterteiles, locker laufen: 13,1km in welligem Gelände in 1:34:35.

In Summe also 230km geradelt und 13 gelaufen – ich finde, das rechtfertigt durchaus die Überschrift dieses Posts, oder?

Habe ich mich für die Transalp angemeldet? Ich? Also in echt? Uiuiui, das wird aber bös’ werden.

Ich war heute für dieses Jahr zum ersten Mal auf den Feldberg. Und es war anstrengend. Also so richtig. 57:29 ab Hohemark. Vor zwei Jahren habe ich es Anfang März “nur” zwei Min. schneller hnbekommen.  Das war vier Wochen früher, aber in dem Jahr war das Wetter auch deutlich besser als heuer. Wollen mal hoffen, dass es sich jetzt einigermassen hält, damit ich noch ein paar (viele) km schrubben kann.

Ach so: da oben lag noch Schnee..

So, endlich passt mal alles: Sommerzeit (seit letztem Wochenende), Wetter prima und abends Zeit für eine Feierabendrunde! Also, Rad ins Auto gepackt, nach der Arbeit gerade eben in die Radelklamotten geschlüpft und los. Immerhin rund 57km – finde ich unter der Woche abends nicht so schlecht. Genau mit einsetzender Dämmerung wieder in Walldorf gewesen.

Und es bleibt jetzt erst mal jeden Tag ein wenig länger hell, d.h. man kann die Runde auch immer weiter ausdehenen :-)