Wir waren über Ostern bei der “buckligen Sippschaft” ;-) am Starnberger See, wo ich das Superwetter unbedingt ausnutzen musste. Am Samstag bin ich also erstmal von Iffeldorf über Bad Tölz Richtung Sylvensteinspeicher, der auch noch ziemlich zugefroren war. Kurz nach Tölz habe ich mir in irgendeinem Kaff Arzbach (und ganz ehrlich, kennt einer die Scheibenweltromane? “Blödes Kaff” muss so ähnlich sein…) noch ein Wasser gekauft und dabei 4 oberbayrische Bilderbuch-Hillbillies beim Bier getroffen – passt ja auch gut, so morgens um halb 12, gell?

Steinbock Am Steinbock Sylvensteinspeicher

Tirol

Danach ging es weiter nach Vorderriß, wo ich links ins Rißtal Richtung Eng abgebogen bin.  Nach ein paar km kam ich dann über die Grenze ins benachbarte Österreich bzw. genauer nach Tirol und dann wären es vielleicht nochmal 12 bis 15km bis zum Talende gewesen. So weit bin ich aber gar nicht gekommen…

Schnee überall

Da war dann bei ca. 1000 Hm Ende. Ehrlich, ich habe versucht, nach dem Photo noch ein bisserl weiterzufahren, aber nach zusätzlichen 300, 400 Metern war dann wirklich Schluss. Weiter wäre es nur auf Skiern gegangen. Die hatte ich nicht dabei, andere schon. Ist schon skurril, wenn man selbst in kurzer Klamottage radelt und andere 5 Meter daneben auf der gespurten Loipe langlaufen…

Also retour, in der Gaberlalm Brotzeit gemacht (Speckbrot und ein alkoholfreies Bier – dabei fast am Kren erstickt, so scharf war der) und dann über Wallgau, den Walchensee und Kochel zurück nach Hause. Am Ende standen fast 160 km auf der Uhr – was ich ganz ordentlich finde. Die Tour war superschön, gefunden habe ich sie bei gpsies.com: http://gpsies.com/map.do?fileId=xhmlwbimmfbltzaq.

Abendstimmung am Starnberger SeeSonntag habe ich mir dann eine etwas kürzere Tour zusammengestellt: Von Iffeldorf über Eurasburg nach Wolfratshausen und Riedhof nach Schäftlarn und von da über Dorfen (in dem Kaff hat es echt einen saufiesen Anstieg Richtung Höhenrein), Münsing und St. Heinrich wieder nach Iffeldorf. Waren dann auch nochmal gut 70km.

Und heute morgen war ich dann, eingedenk meines etwas empfindsames Hinterteiles, locker laufen: 13,1km in welligem Gelände in 1:34:35.

In Summe also 230km geradelt und 13 gelaufen – ich finde, das rechtfertigt durchaus die Überschrift dieses Posts, oder?