Di 26 Jun 2007
Heute war mit rund 158km die längste Etappe der Transalp. Aber, wie der Rennleiter gestern sagte, da die ersten 21km neutralisiert sind, sei das eigentliche Rennen ja viel kürzer. Machen wir es kurz (bin müde): vom Ende der Neutralisierung bis zur ersten Verpflegung nach 67 km habe ich gedacht, ich müsste sterben. Keine Kraft, keine Lust und mein Wolf (sagte ich bereits, dass ich mir am ersten Tag einenn Wolf gefahren habe? Nein? Habe ich aber) tat auch weh. Außerdem war es saukalt, Schnee lag bis kurz über Ischgl. Danach, direkt ab dem Reschenpass lief es super. Bergrauf, die Abfahrt noch mehr und der Rest der Etappe war dann ok. Ziemlich viele kaputte Räder gab es heute und auch einen schweren Unfall – hoffe ihm oder ihr ist nichts ganz ernsthaftes passiert, ist wohl in einer Kurve in einer Windschutzscheibe eingeschlagen… Ich habe nur noch das kaputte Auto, das Blut auf der Straße und das zerfetzte Trikot im Dreck liegen sehen. Zum Ende hat es den einen oder anderen aufgesteckt, weil wahrscheinlich die Konzentration nicht mehr da war und die letzten km nach Naturns bergab, also schnell, aber eng und winklig waren…
Ok, morgen wird es recht heftig, danach dann jeden Tag besser.
Statistik: ca. 158 km, 2.850 Hm, 07:28:48 (eigentlich minus 5 Minuten, die ich einem geholfen hatte, der eine unpassende Luftpumpe dabei hatte…) – in der Wertung wieder 3(?) Plaetze nach oben
Juni 27th, 2007 at 00:18
Puuuuuh. Für den Wolf hast Du mein volles Mitgefühl.
Das “sowas” aber auch immer genau dann passieren muss, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann.
Allzeit gute Beine!
-Andreas