Mi 1 Aug 2007
Am 1. August ist ja durchaus etwas besonderes, zumindest wenn man Eidgenosse ist oder unter ihnen lebt (ich habe nicht “leidet” geschrieben…). Und zwar ist heute der Nationalfeiertag: (Freuden-) Trunkene Schweizer aller Alterklassen, die böllern und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Das beste für einen in der Schweiz arbeitenden Ausländer ist halt, dass es ein freier Tag ist. Und da ein solcher mitten in der Woche nicht zum heimfahren taugt, habe ich mich heute aufs Velo gesetzt und bin mal ein wenig durch die Lande gejuckelt. Erst ging es jedoch mit dem Zug nach Andermatt und ab da dann tatsächlich pedalierend den Furkapass hinauf, auf der anderen Seite wieder runter nach Ulrichen und von dort über den Nufenen nach Airolo am Fusse des Gotthard-Passes (Knie taten weh). Den habe ich mir dann geschenkt und bin von dort aus mit der Bahn wieder zurück nach Zürich.
Der Furka fährt sich nett und ist ok, der Nufenen nicht. Wie bei quäldich.de beschrieben, hatte ich fast auf dem ganzen Weg nach oben Gegenwind und seine Rampen mit zum Teil 14% sind nicht so ohne… Die Abfahrt dann war zwar ganz ok, aber auf der Ostseite hat man die Strasse aus Beton(?)-Platten zusammengebaut. Total ätzend. Alle 5 Meter eine Kante… Nicht mein Lieblingspass, nein wirklich nicht:
Merke, dass ich die letzten vier Wochen nicht viel gemacht habe, ich muss mir mal ein neues Ziel suchen