So ein Mist, was soll ich denn jetzt mit einer Erkältung – im Büro habe ich viel zu viel zu tun und am Wochenende bin ich auf die erste Drückjagd dieser Saison eingeladen. Und da will ich nicht fehlen, also muss ich mal sehen, dass ich flott wieder auf die Beine komme…

Wo stellt man denn in Web 2.0 seine Bilder online? Auf der eigenen Homepage? Bei fotocommunity? Bei Picasa? Bei Flickr? Bei Wasweissich? Nun, mein *hüstel* neuer Mac hat es mit da einfach gemacht. Da ich schnell mal ein paar Bilder mit einem Kumpel sharen wollte, der eh einen Account bei Flickr hat und iPhoto (wenn man auch einen Account bei Flickr hat) dort direkt hin exportieren kann…

Der langen Rede kurzer Sinn:

[flickr-gallery mode="recent"]

Oder auch einfach direkt zu Flickr.

Meditationen über die Jagd…von José Ortega y Gasset ist eines der bekanntesten neuzeitlichen Bücher zum Thema Jagd, welches kein Sachbuch ist, sondern sich philosophisch des Themas annimmt. Urspünglich waren die “von Geist und Witz sprühenden” (so der Text auf dem Einband) Meditationen nur als Vorwort zum Buch “Veinte años de caza mayor” (Madrid 1943 – wenn mir das mal einer besorgen könnte, würde ich mich auch freuen, scheint es aber auch nur nur antiquarisch zu geben) des Conde de Yebes gedacht und erschienen zunächst als “Prólogo a un Tratato de Montería”. Das Büchlein wird schon seit geraumer Zeit nicht mehr verlegt, aber mit ein bischen Suchen im Internet kann man es doch finden. Meine Ausgabe (10. – 12. Tausend, Stuttgart 1955) kam heute an :-)

1999 war ich das erste mal zum Spanisch lernen in Guatemala, 2000 habe ich dort für drei Monate gearbeitet. Und zwar in derselben Spanischschule, in der ich ein Dreivierteljahr zuvor schon war. Da ich seinerzeit Spaß daran hatte, HTML zu lernen und die Schule noch keine Homepage hatte, habe ich das eine mit dem anderne verbunden. Die Schulhomepage betreue ich immer noch und habe sie am letzten Wochenende mal wieder einem echten Relaunch unterzogen. Aus einer rein statischem HTML-Seite (war eh schon die dritte Version der Homepage) wurde ein joomlabasierter, stylischer Webauftritt, und eine neue Domain habe ich der Seite auch verpasst: www.juansisay.org (neben www.juansisay.de und www.juansisay.com).

Joomla ist echt ganz cool, wenn auch nicht total trivial einzurichten und zu bedienen. Schon gar nicht, wenn das Template, welches man installieren will, nicht out-of-the-box tut. Danke an Olli für seinen Telefonsupport bei der Fehlersuche und -behebung!

Heute ist zwar schon Montag, aber irgendwie bin ich dem ganzen Trubel nicht dazu gekommen, eher zu schreiben…

Nachdem ich Freitag wegen meines Magens ja eine Zwangspause einlegen mußte und auch erst um halb neun abends in Kaltern angekommen bin, war ich dann am Samstag wenigstens ausgeruht. Gestartet sind aus dem hinteren Teil von Startblock D, bin zum Ende der Neutralisierung bei ca. km 32 hatte ich mich recht locker bis fast ganz hinter die die Startblocks trennenden Marschalls vorgearbeitet. So bin ich dann auch den ersten Berg des Tages mit immerhin rund 900 Hm recht gut hoch gekommen. Die Abfahrt durch Andalo und am Molvener See vorbei lief dann auch gut (deutlich weniger gegenwindig als vor zwei Jahren) und ab der zweiten Verpflegungsstelle sind Martin und ich dann auch wieder zusammengefahren.

Auf der letzten Etappe Der letzte Pass ;-) Die letzten paar Hundert Hm rauf auf den Passo del Ballino mit nur 750 Meter über NN sind zwar dann echt überflüssig aber weder steil noch lang, so daß ich dann auch gut noch den aufkommenden Hungerast ignoriern konnte, der sich so 2 oder 3 km vor der Passhöhe breit machen wollte.

Die Abfahrt nach Arco bin ich dann sehr bewußt gefahren, noch mal 600 Hm zum Genießen. Die Zeitmessung war dann am Ortseingang, das eigentliche Ziel im Zentrum von Arco. Da stand dann sogar Christine und hat noch ein, zwei Zielbilder gemacht.

Abends auf der Pastaparty gab es dann hoch die Tassen, man beglückwünscht sich, nimmt Glückwünsche entgegen und säuft sich die Hucke voll, was man halt so macht, wenn eine LKW-Ladung Genugtung über einem abgekippt wurde…

Pastaparty in Arco Finisher! Pastaparty im Regen

Kleines Fazit auf die Schnelle: mit einem echten Partner zu fahren ist was feines. Martin hatte auf der 3. Etappe einen schlechten Tag, wo ich ihn helfen konnte, er hat mich übers Stilfser Joch bzw. Den Foscagno gezogen. Spass hat es gemacht auch wenn es wg. der schlechteren Vorbereitung als vor zwei Jahren, der Erkältung vorab und der Magenprobleme wg. der ich dann Etappe Nr. 6 ausfallen lassen mußte, weniger easy war als gedacht…

Bilder und die eine oder andere Ergänzung kommen nach, im Moment sitze ich in Südtirol und lasse verdientermaßen (finde ich) den lieben Gott einen guten Mann sein ;-)

Morgens schon mit Kopfweh wach geworden, darauf dann zwei Aspirin und damit dann den Magen, der sowieso schon empfindlich war, komplett hingerichtet… Nach knapp 5km am ersten Anstieg einen Magenkrampf bekommen und das Rad abgestellt.

Somit dann 11 Stunden im Besenwagen gesessen…

Anyway, morgen geht es (auf zwei Rädern) weiter!

Ich bin zu platt, ausführlich zu schreiben. Wieder hat es den Stelvio runter geregnet, wieder auch den Foscagno rauf… Aber: dieses Mal drei Minuten vor Zielschluss in Livigno gewesen!

120km, 3440Hm in ca. 8:53.

Wenn mein Heck so aussieht, wie es sich anfühlt (was ich ja nicht sehen kann), dann käme ich derzeit nicht ohne ausgiebigen Geschlechtsverkehr aus einem Paviankäfig raus… Aua! Immerhin ist mein Wolf, den ich mir direkt am ersten Tag gefahren habe, nicht schlimmer geworden. Ist ja auch was wert.

Die heutige Etappe war die leichteste der diesjährigen JTT: 91km und 1.800 Hm – davon aber 1.300 direkt auf den ersten 24km: das Timmelsjoch. Fährt sich aber ganz ok, weil es meistens nicht sehr steil ist. Die Abfahrt runter war so lala, allerdings bin ich im ersten Drittel sehr vorsichtig gefahren, denn Serpentinen sind mir bergab immer etwas suspekt…

Unten im Tal war es dann abartig heiß, deutlich über 30 Grad, so dass der Weg nach Naturns nicht wirklich ein Zuckerschlecken war. Insbesondere der Anstieg zur zweiten Verpflegung in Dorf Tirol war extrem: zwar nur 100 Hm, die aber voll in der Sonne. Naja, war ein schöner Tag und nach 5:12h waren wir dann auch in Naturns.

Ach ja, die Nacht in der Pension in Sölden hat Martin echt was gebacht, er war heute wieder fit wie ein Turnschuh :-)

Morgen geht es nach Livigno, meine Hassetappe von 2007 (kalt, Regen und 2 Minuten nach Zielschluss reingekommen), mal sehen wie es läuft…

Jetzt sind wir also in Sölden. Und da auch zu zweit angekommen, woran ich zwischendurch fast nicht geglaubt hätte. Martins Erkältung will nicht so richtig weg gehen und seine Form ist auch einigermaßen im Eimer. Man könnte auch sagen, es geht ihm richtig beschissen. Mal sehen, ob er sich morgen früh fit genug fühlt, um weiterzufahren. Ich glaube es aber fast eher nicht. Auch ein Dreck, sich ein halbes Jahr vorzubereiten, um dann eine Woche vorher ‘ne Erkältung zu kriegen, die einen so aus dem Leben kegelt…

Ich selber fühl mich eigentlich gar nicht schlecht heute, so daß ich heute echt der fittere von uns beiden war und Martin einigermaßen ins Ziel gequatscht hatte. Habe mir nur dummerweise eine Blase gelaufen(!), weil ich aus ein Stück neben ihm hergelaufen bin und die neuen MTB-Schuhe nix zum laufen sind. Eh klar, sind ja auch FAHRradschuhe ;-)

Pillerhöhe heute als erster Berg war schon nicht so angenehm und hatte auch ein paar Stücke mit mehr als 12%… Zur Belohnung durften wir sie auch in der prallen Sonne hoch (damit es schöner ist). Nach Sölden rein ging es dann auf den letzten 40km nochmal ca. 650Hm rauf, abgesehn von den Temperaturen war das aber ganz ok. Und für morgen sind auch mehr als 30 Grad im Vinschgau angekündigt, wird also lecker warm werden.

Waren heute knapp 120km und 2.440 Hm in ca, 6:55h.

Luftbild der Strecke von Imst nach Ischgl Das! war! richtig! scheisse! Die ersten 22km neutralisiert und gleich viel zu schnell. Nach 40 km habe ich Martin vorgeschickt, weil ich eigentlich den Bus nehmen wollte. Keine Ahnung, warum ich die Etappe dann doch zu Ende gefahren bin… Waren ab da ja nur noch 110 km und 2.400 Hm… Und zur Strafe, weil ich so langsam war, bin ich auf den letzten 5km noch so richtig geduscht worden – was bergab bei sup 50 km/h echt unangenehm ist. Naja, der Bauch ist voll, die Beine massiert und ich bin müde. Habe heute nicht mal ein Photo gemacht. Waren rund 149km, 2.770 Hm und 8:14h, was eine Zeitstrafe beudeutet ;-(

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